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Wie man in den Wald hineinruft,
so schallt es heraus


Inszenierter Galerieraum

Die visuell-künstlerischen Gestaltungsmittel, die für die Installationsarbeit „Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es zurück”, eingesetzt wurden, bewegen sich im Be-reich Raum, Licht und Klang.
Man kann sich dieser Arbeit, die bewußt doppeldeutige Interpretationsmöglichkeiten ausreizt, nur bis an die Glaswände des Foyers nähern, Fensterscheiben trennen den Betrachter vom Werk.
Eine interaktive Animation, in die sich die Besucher einbinden können, ermöglicht die prozesshafte Mitgestaltung der Arbeit. Hier geht es um die Gestaltung von Raum und damit auch Zeit. In dieser Arbeit erscheint die Zeit seltsam eingefroren, als Symbol der Vergänglichkeit, zu wirken. Aus kniehohem Papiermaterial richten erstarrte Tiermodelle, einstige Lebewesen, Blicke auf vorüber-eilende Fußgänger, die eventuell an eine herbstliche Schaufensterdekoration denken mögen und dann doch innehalten und sich aufs Neue besinnen.
Was kann man in diesen vom Stillstand be-fallenen Raum hineinrufen? Erwarten wir wirklich eine Antwort?

Tierpräparate, Holztische, Papierschüttung, Tontechnik, Lautsprecher
Malerei (Öl auf Papier)

Galerie im Künstlerhaus Hamburg, 2004